MICHAEL PRÆTORIUS – ORGELGESAMTWERK IV

Orgel in der Hauptkirche BMW (1624 von Gottfried Fritzsche erbaut nach der Konzeption von Prætorius; sechs Originalregister noch erhalten) / Foto: Winfried Elsner

ORGELGESAMTWERK IV

Orgelmusik von Michael Prætorius und Johann Sebastian Bach sowie gemeinsames Wunschliedersingen
(Orgelnacht innerhalb der Kulturnacht)
Texte: Stefan Lauer / Orgel: Almuth Bretschneider

PROGRAMM

Eintritt frei


Sämtliche Orgelwerke von Michael Prætorius.

Michael Prætorius hat eindrucksvolle Orgelwerke hinterlassen:

Drei umfangreiche Choralfantasien über die Choräle

    • Christ, unser Herr, zum Jordan kam
    • Ein feste Burg ist unser Gott
    • Wir glauben all an einen Gott

Zwei Variationen über den Choral

    • Nun lob mein Seel den Herren

Sechs Hymnus-Bearbeitungen z. B. über

    • Alvus tumescit virginis (Der Jungfrau Leib) – Hymnus zu Advent
    • A solis ortus cardine (Christum wir sollen loben schon) – Hymnus zum Weihnachtsfest
    • Summo parenti gloria (Lob, Ehr und Dank) – Hymnus zum Weihnachtsfest
    • Vita sanctorum (Der Heiligen Leben) – Hymnus zum Osterfest
    • lux beata trinitas (Der du bist drei) – Hymnus zum Trinitatisfest
    • Te mane laudum carmine (Des morgens, Gott) – Hymnus zum Trinitatisfest

Dieses ORGELGESAMTWERK spielt Almuth Bretschneider im Festjahr 2021 auf vier Abende verteilt. Zusätzlich erklingen in den Konzerten Orgelwerke von Johann Sebastian Bach sowie Gemeindegesang.

FESTGOTTESDIENST

Kupferstich der Schlosskapelle Dresden 1676 von David Conrad (1604–1681), im Bild Heinrich Schütz mit Sängern. Ab 1613 hat Praetorius hier mehrere seiner Choralkonzerte aufgeführt. | Wikiwand 

Festgottesdienst im Rahmen des 51. Internationalen Heinrich-Schütz-Festes mit Werken von Prætorius, Schütz u. a.

Johann Rosenmüller Ensemble
Leitung: Arno Paduch
Kantorei an St. Marien
Flötenkreis der Kantorei St. Marien
Posaunenchor Wolfenbüttel
Gesamtleitung und große Orgel: Almuth Bretschneider
Predigt: Propst Schultz-Seitz

Eintritt frei


Arno Paduch | Foto: Mathias Marx
Arno Paduch | Foto: Mathias Marx

Zur Person

Arno Paduch studierte Musikwissenschaft in Frankfurt am Main sowie Zink und Historische Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis.
Er arbeitet regelmäßig mit den wichtigsten Ensembles für Alte Musik in Deutschland zusammen, konzertiert in Deutschland und dem europäischen Ausland, wirkt bei Rundfunk- und Fernsehaufnahmen mit und hat mittlerweile an über 80 CD-Produktionen teilgenommen.
1992 wurde er zum Dozenten für Zink und Ensemblemusik an die Abteilung für Alte Musik der Musikhochschule in Leipzig berufen. Dort gründete er 1995 das Johann-Rosenmüller-Ensemble, das mittlerweile den Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeit bildet.
Neben seiner musikalischen Tätigkeit hat er mehrere Aufsätze zur Musik des 16. und 17. Jahrhunderts veröffentlicht und war als einer der beiden Intendanten maßgeblich an der Realisierung des 43. Internationalen Heinrich-Schütz-Festes 2011 beteiligt.
Von 2015 bis 2018 leitete er das Festival Dalheimer Sommer im ehemaligen Kloster Dalheim in Lichtenau/Westfalen, im November 2018 wurde er zum Präsidenten der Internationalen Heinrich-Schütz-Gesellschaft gewählt.

Arno Paduch und Musiker | Foto: Mathias Marx
Arno Paduch und Musiker | Foto: Mathias Marx

Zum Ensemble

Das Johann Rosenmüller Ensemble wurde 1995 von dem Zinkenisten Arno Paduch in Leipzig gegründet.

Seitdem hat das Ensemble zahlreiche Konzerte in ganz Deutschland sowie im Ausland gegeben:
beim Rheingau Musikfestival, bei der Ansbacher Bachwoche, den Mitteldeutschen Heinrich- Schütz-Tagen in Bad Köstritz und Weißenfels, den Händelfestspielen in Halle/Saale, dem MDR Musiksommer, dem Rheinisch-Westfälischen Musikfest, dem Hohenloher Kultursommer, den Leipziger Bachtagen, den Aschaffenburger Bachtagen, den Arolser Barockfestspielen
sowie in Italien, Tschechien, Polen, Österreich und in der Schweiz.
Das Johann Rosenmüller Ensemble zählt mittlerweile zu den führenden deutschen Ensembles für Alte Musik.
Die CD-Aufnahmen des Ensembles haben in zahlreichen deutschen und internationalen Fachzeitschriften hervorragende Kritiken erhalten.
Im Mittelpunkt der Ensemblearbeit steht die Wiederaufführung unbekannter Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, wobei größter Wert auf authentische Interpretation durch gründliches Quellenstudium und das Spielen auf Kopien von Originalinstrumenten gelegt wird. Namensgeber des Ensembles ist Johann Rosenmüller, bedeutendster deutscher Komponist der Generation zwischen Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach, von seinen Zeitgenossen gerühmt als »alpha et omega musicorum«.


MICHAEL PRÆTORIUS – ORGELGESAMTWERK III und JOSEPH HAYDN »CÄCILIENMESSE«

Joseph Haydn, Ölgemälde von Thomas Hardy 1791 / Quelle: Wikimedia.org

Orgelmusik von Michael Prætorius und »Cäcilienmesse« von Joseph Haydn
»Missa Cellensis in honorem Beatissimae Virginiae und Mariae«

Solisten:
Veronika Winter – Sopran
Kathrin Hildebrandt – Alt
Sebastian Köchig – Tenor
Henryk Böhm – Bass

Kammerorchester L´Arco (Hannover) mit historischen Instrumenten
Kantorei St. Marien

Leitung und Große Orgel: Almuth Bretschneider
Texte: Ina Naumann-Seifert

Eintritt frei


Almuth Bretschneider

Almuth Bretschneider, geboren 1959 in Hamburg, studierte Kirchenmusik (A-Examen), Orgel, Klavier und Chorleitung in Lübeck, Berlin und München, Meisterklassen-Abschluss in künstlerischem Orgelspiel bei Franz Lehrndorfer, München.
Von 1982 bis 1985 wirkte sie als Organistin an der Hauptkirche St. Nikolai in Kiel und war von 1985 bis 1991 als Kirchenmusikerin in München tätig.
Sie nahm 1985 am Internationalen Orgel-Improvisationswettbewerb STICHTING INTERNATIONAL ORGELCONCOURS in Haarlem teil und erhielt 1986 den ersten Publikumspreis beim Internationalen Orgel-Improvisationswettbewerb in Nürnberg.
Nebenbei unterrichtete sie Orgelimprovisation und Liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Kirchenmusik, Herford.
Seit 1991 hat sie die Propsteikantoren-Stelle an der Hauptkirche Beatae Mariae Virginis in Wolfenbüttel inne, wo sie mit ihrer Familie lebt.


L´Arco | Foto: Holger Ceglars

L’Arco – der Bogen: Dieser Name ist Programm für das 8-20 köpfige Ensemble um seinen Konzertmeister Christoph Heidemann. Schließlich ist es der Bogen, der die Streichinstrumente in allen ihren Schattierungen erklingen lässt, so dass sie in den verschiedensten “Affecten und Leydenschafften” zum Hörer sprechen. Diese Vielfalt des Ausdrucks in der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts unter einem musikalischen Gesamt-Bogen zum Klingen zu bringen, hat sich das Orchester zur Aufgabe gemacht.

Schon bald nach der Gründung 1992 durch Absolventen der Hochschule für Musik und Theater Hannover wurde der Name des Ensembles in der Fachwelt bekannt. Nicht zuletzt dazu beigetragen hat neben Auftritten bei Festivals wie den Niedersächsischen Musiktagen, den Göttinger Händelfestspielen oder den Dresdner Musikfestspielen die Zusammenarbeit mit dem Knabenchor Hannover unter seinen Leitern Heinz Hennig und Jörg Breiding, die durch mehrere CD-Einspielungen (Bach, Händel, Buxtehude, Rosenmüller) dokumentiert ist.

Konzertreisen führten das Orchester u.a. nach Skopje/Mazedonien und Molde/Norwegen. Mehrmals wirkte L’Arco bei Uraufführungen von zeitgenössischen Oratorien mit: 2008 Jehoschua des Hamburger Komponisten Helge Burggrabe und 2016 Messiasasambura von Maximilian Guth in der Marienkirche Minden. Seit 2016 ist L’Arco auch auf der Kinoleinwand präsent: Im Spielfilm Bach in Brazil des Regisseurs Ansgar Ahlers übernahm das Ensemble einige Konzertszenen, u.a. mit den Schauspielern Peter Lohmeyer und Edgar Selge.

2017 konnte L’Arco auf 25 Jahre erfolgreiche Arbeit zurückblicken und hat das Jubiläum in der ersten Jahreshälfte mit einem groß angelegten Telemann-Projekt festlich begangen. 2018 begeisterte das Orchester u.a. bei den Chortagen Hannover mit der Aufführung von Händels Oratorium Jephta in der Galerie Herrenhausen.


Christoph Heidemann studierte in Hannover Violine bei Werner Heutling und Oscar C. Yatco sowie Ensembleleitung bei Wolfram Wehnert. Er war u.a. Konzertmeister der Jungen Deutschen Philharmonie, bevor er sich verstärkt dem Spiel auf der Barockvioline zuwandte. Meisterkurse bei Sigiswald Kuijken und Ingrid Seifert sowie die Zusammenarbeit mit Lajos Rovatkay prägten sein Streben nach einem klanglich intensiven und zugleich differenzierten Violinspiel. Neben seiner Tätigkeit bei L’Arco wirkt er als Solist und Kammermusiker in weiteren namhaften Ensembles wie dem Hoffmeister-Quartett, der Hamburger Ratsmusik und dem Kleinen Konzert (Hermann Max) mit. Außerdem unterrichtet er an der Musikhochschule Hannover im Fach Dirigieren/Orchesterleitung.


Foto: Holger Ceglars
Kantorei St. Marien

Kantorei St. Marien Wolfenbüttel
Die Kantorei St. Marien wurde 1991 von Almuth Bretschneider gegründet und widmet sich der oratorischen Literatur in Konzerten sowie besonders dem Kantatenwerk von Johann Sebastian Bach in Gottesdiensten. Gerne werden auch zum Beispiel Händels Messias oder Bachs Weihnachtsoratorium in Gottesdiensten mit Barockensemble zur Aufführung gebracht, als Beitrag zur liturgischen Verkündigung.
In Konzerten wurden u. a. gesungen:
J. S. Bach – Weihnachtsoratorium, Johannespassion, Matthäuspassion, Magnificat,
Messe h-Moll und vier Motetten
L. v. Beethoven – Messe C-Dur
H. Berlioz – Requiem
J. Brahms – Requiem
A. Bruckner – Requiem
D. Buxtehude – Das Jüngste Gericht
G. F. Händel – Messias
J. Haydn – Schöpfung
F. Mendelssohn Bartholdy – Elias, Paulus
W. A. Mozart – Requiem
G. Rossini – Petite Messe solenelle
F. Schubert/J. Haydn/ W. A. Mozart – diverse Messen
A. Vivaldi – Gloria
A. Dvorak – Stabat mater
C. Orff – Carmina burana
sowie Literatur a capella.

Der Chor in seiner bunten, übergemeindlichen und ökumenischen Besetzung legt Wert auf die Pflege der Gemeinschaft, probt dienstags von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr im Gemeindesaal neben der Hauptkirche Beatae Mariae Virginis und freut sich über interessierte Mitsänger/innen.

MICHAEL PRÆTORIUS – ORGELGESAMTWERK II

Fritzsche-Orgel in der Hauptkirche BMW, Stich von Sebastian Furck 1650 / Quelle: Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

ORGELGESAMTWERK II

Orgel­- und Chormusik von Prætorius und Bach sowie
gemeinsames (Oster-­)Wunschliedersingen mit der Kantorei St. Marien
Texte: Stefan Lauer / Orgel: Almuth Bretschneider

Eintritt frei

MICHAEL PRÆTORIUS – ORGELGESAMTWERK I

Orgel in der Hauptkirche BMW (1624 von Gottfried Fritzsche erbaut nach der Konzeption von Prætorius; sechs Originalregister noch erhalten) / Foto: Winfried Elsner

ORGELGESAMTWERK I

Orgelmusik von Michael Prætorius und Johann Sebastian Bach und
gemeinsames Passions(wunsch)liedersingen mit der Kantorei St. Marien

Texte: Stefan Lauer / Orgel: Almuth Bretschneider

PROGRAMM

Eintritt frei


Sämtliche Orgelwerke von Michael Prætorius.

Michael Prætorius hat eindrucksvolle Orgelwerke hinterlassen:

Drei umfangreiche Choralfantasien über die Choräle

    • Christ, unser Herr, zum Jordan kam
    • Ein feste Burg ist unser Gott
    • Wir glauben all an einen Gott

Zwei Variationen über den Choral

    • Nun lob mein Seel den Herren

Sechs Hymnus-Bearbeitungen z. B. über

    • Alvus tumescit virginis (Der Jungfrau Leib) – Hymnus zu Advent
    • A solis ortus cardine (Christum wir sollen loben schon) – Hymnus zum Weihnachtsfest
    • Summo parenti gloria (Lob, Ehr und Dank) – Hymnus zum Weihnachtsfest
    • Vita sanctorum (Der Heiligen Leben) – Hymnus zum Osterfest
    • lux beata trinitas (Der du bist drei) – Hymnus zum Trinitatisfest
    • Te mane laudum carmine (Des morgens, Gott) – Hymnus zum Trinitatisfest

Dieses ORGELGESAMTWERK spielt Almuth Bretschneider im Festjahr 2021 auf vier Abende verteilt. Zusätzlich erklingen in den Konzerten Orgelwerke von Johann Sebastian Bach sowie Gemeindegesang.